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Guardian article on FGM in Kurdish Iraq / Guardian Artikel über FGM unter Kurdinnen im Irak

6 Jul

The Guardian published an article on female genital mutilation amongst Kurdish women in Iraq yesterday.

The article, including a video, can be found here.

Die britische Zeitung The Guardian veröffentlichte gestern einen Artikel über weibliche Genitalverstümmelung unter Kurdinnen im Irak.

Den Artikel und ein Video gibt es hier (auf Englisch).

City of Nuremberg steps up efforts to fight FGM / Stadt Nürnberg will Schutz vor FGM verbessern

6 Jul

The city of Nuremberg in Bavaria / Germany has decided to increase its efforts to protect little girls from having to undergo the torture of female genital mutilation. A member of the city council had issued a question to the city’s commission for integration, prompting a detailed discussion on the situation of young daughters of African and Asian immigrants in Nuremberg.

Social services report that only two cases of girls being threatened by FGM have been reported by Kindergardens in Nuremberg in the last few years, but the number of unreported cases is estimated to be significantly higher. Social services pointed out that personnel involved with children are obliged to report any case in which they suspect a threat of FGM.

The commission on integration concluded that the threat of legal consequences alone is not effective in the fight against FGM, since mutilations are ususally performed in secret. Instead, the city now wants to increase educational and awareness raising efforts.

Source: Nordbayern.de

Die Stadt Nürnberg hat beschlossen ihre Bemühungen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung auszubauen. Ein Mitglied des Stadtrats hatte eine Frage zur Vorbeugung von FGM bei der Kommission für Integration gestellt und so eine detaillierte Diskussion zu dem Thema ausgelöst.

Laut Jugendamt gab es in den vergangenen Jahren nur zwei Verdachtsfälle einer drohenden Genitalverstümmelung in Nürnberger Kindertagesstätten. Die Dunkelziffer liegt jedoch sehr viel höher. Das Judengamt stellte außerdem klar, dass beispielsweise Kindergärtner/innen verpflichtet sind, Verdachtsfälle zu melden.

Die Kommission für Integration kam zu dem Schluss, dass drohende Strafen allein FGM nicht effektiv vorbeugen können und wird stattdessen verstärkt auf Informations- und Aufklärungsarbeit setzten.

Quelle: Nordbayern.de

Three young women organise festival for Waris Dirie Foundation / Drei junge Frauen organisieren Festival zu Gunsten der Waris Dirie Foundation

6 Jul

Three young women are organising a festival to the benefit of the Waris Dirie Foundation in Augsburg / Germany next Friday (July 16th). Rebekka Völkl, Selina Linke and Marina Wierer are organising the „Highsgeliebt Festival“ in the Kradhalle in Augsburg to draw attention tot he cruel practice of female genital mutilation (FGM).

Selina Linke, who works in Africa as a volunteer herself, has witnessed the suffering that girls endure as a result of FGM.

“I witnessed how doctors refused to treat a little girl that was in pain as a result of being mutilated because they claimed treating her was against their religion. In the end, she was treated by a European doctor, but all this suffering could have been prevented had her parents known that FGM is not demanded by any religion. This is why we will donate the money we raise through this festival to the Waris Dirie Foundation to support their fight against FGM”

“This is a great initiative and a very creative way to support the Waris Dirie Foundation and my fight against FGM!” says Waris Dirie.

The festival will take place on July 16th at the Kulturpark West (Kradhalle) in Augsburg and start at 6:30 pm. Tickets are available here and at the entrance.

Drei junge Frauen aus Augsburg organisieren mit großem Einsatz am kommenden Freitag ein Festival zu Gunsten der Waris Dirie Foundation.  Rebekka Völkl, Selina Linke und Marina Wierer organisieren gemeinsam das „Highsgeliebt Festival“ in der Augsburger Kradhalle um auf die grausame Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung aufmerksam zu machen.

Selina Linke arbeitet selbst ehrenamtlich in Afrika und hat dort erschreckende Erfahrungen mit FGM gemacht. so zum Beispiel mit einem kleinen Mädchen, das stark unter den Folgen der Verstümmelung litt:

„Die Ärzte weigerten sich, die Kleine zu behandeln, weil sie es als Verstoß gegen ihre Religion sahen. Letzten Endes wurde sie dann doch von einem Arzt, der aus Europa stammte, behandelt. Dennoch hätten dem Mädchen die ganzen Strapazen erspart werden können, wenn die Eltern darüber aufgeklärt wären, dass Beschneidung eigentlich in keiner religiösen Schrift festgehalten ist. Wir spenden den Gewinn deshalb an die Waris Dirie Foundation, die sich gegen die Beschneidung kleiner Mädchen einsetzt.“

“Dieses Festival ist eine tolles Beispiel dafür, wie man die Waris Dirie Foundation und meinen Kampf gegen FGM krativ unterstützen kann”, sagt Waris Dirie.

Das Festival findet am Freitag, den 16.07.2010 im Augsburger Kulturpark West (Kradhalle) statt und beginnt um 18:30h. Tickets gibt es hier und an der Abendkasse.