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Non-stop smiling sunshine saved from FGM!

16 Apr

Hello,

my name is Isatu Sidibay and I am writing this letter to express my profound gratitude to all sponsors and the Desert Flower Foundation’s team for their generous support. Without your help, my little daughter Claudia could not go to school because I could not afford it.

Claudia is only five years old and is currently in the second class of nursery school in Freetown. She really enjoys attending school and shares with me her numerous adventures experienced there with her new friends every day. I am very glad that my daughter can learn and play with peers. Claudia was always a very active and cheerful child and now has a chance to let off some steam having fun with other children.

Unfortunately, I was too busy to play with her, because as a single mother of three children I was always occupied with earning money. Professionally, I am a petty trader and sell candies and other types of confectioneries. I do it at home, as I cannot afford a trading stall at the market. During the Ebola crisis I was barely earning enough to survive and it was a very difficult time for all of us here. My older brother had to support us financially. Otherwise we would be starving.

I have also two sons, but they are a bit older than Claudia and not always understand her needs. Fortunately, now she can give vent to her energy with other kids. My daughter is like our sunshine. She is a good girl and almost always has a smile on her face. The more I am happy that she will not be cut. And it is all thanks to your help! Thanks for your support and especially for clarification that we can finally stop practicing female genital mutilation here. I think this is a small step to make big changes in our society.

God bless you!

Isatu

Ewig lächelnder Sonnenschein gerettet vor FGM!

16 Apr

Hallo,

ich bin Isatu Sidibay und schreibe um mich bei allen Spendern und dem Desert Flower Foundation Team sehr herzlich für eure reichliche Unterstützung zu bedanken. Ohne eure Hilfe könnte meine kleine Tochter Claudia nicht die Schule besuchen, weil ich es mir einfach nicht leisten könnte.

Meine fünfjährige kleine Tochter Claudia ist in der zweiten Klasse des Kindergartens bei der Grundschule in Freetown. Sie geht immer gerne dorthin und erzählt mir jeden Tag über ihre Abenteuer, die sie dort erlebt hat. Ich bin sehr glücklich, dass meine Töchterchen die Chance hat, mit Gleichaltrigen spielen und lernen zu können. Claudia war immer ein außerordentlich aktives und fröhliches Kind – durch die Schule bekommt sie nun endlich  die Möglichkeit, sich mit anderen Kindern auszutoben.

Ich hatte leider immer sehr wenig Zeit um mit ihr zu spielen, da ich als alleinerziehende Mutter von drei Kindern stets mit Geldverdienen beschäftigt war. Vom Beruf her bin ich eine Kleinunternehmerin und verkaufe diverse Süßigkeiten. Ich mache das von zu Hause aus, weil ich mir einen Verkaufsstand auf dem Markt bedauerlicherweise nicht leisten kann. Während der Ebolakrise habe ich kaum Geld verdient, was eine sehr schwere Zeit für uns alle war. Mein älterer Bruder musste uns finanziell unterstützen, um unser Überleben zu sichern.

Ich habe noch zwei Söhne, die schon etwas älter als Claudia sind und nicht immer ihre Bedürfnisse verstehen. Glücklicherweise, kann sie ihre Batterien schon vorab mit ihren Kindergartenfreunden entladen. Claudia ist wie unser Sonnenschein. Sie lacht fast immer und macht eigentlich gar keine Probleme. Umso mehr freue ich mich, dass sie nicht beschnitten wird. Und das alles dank eurer Hilfe! Danke für die Unterstützung und vor allem für die Aufklärung über die Genitalverstümmelung – endlich können wir ihr den Kampf ansagen. Ich glaube das ist ein kleiner Schritt zu einer großen Wende in unserer Gesellschaft.

Vergelt’s Gott!

Isatu