Archive | September, 2015

FGM widespread in Europe-disclosure…

29 Sep

“Oh a circumcision for your daughter. Of the genitals.”

“Yes, a circumcision”.

Now the doctor finally understood what this was all about. Outside we were already about to turn off the microphones – we expected him to turn down the request immediately. But no:

Suddenly he says abruptly, “this is not that easy in Vienna”.

Then the secretary interferes, “Isn’t it illegal?”

“It is not really prohibited, but not really permitted either”, the doctor replies. “You can do it privately. May be somebody will do that.”

A short break, “I don’t do this myself”, says the doctor, “but I know somebody, another doctor”. He turns around to his secretary, “could you get me the number of Dr. H.”

Then he turns again to Theresa. “In Austria this surgery is a problem. They don’t like it here. They say it was bad for women. They believe that it is an African tradition. I have had women from Egypt here who wanted to have it done too. I sent them to somebody else as well.” The secretary interferes again: but isn’t it prohibited? But the doctor just replies succinctly, “ah, if they only cut a little, it is going to be ok. Give her the number.” Theresa thanks them and leaves.

Again: no consternation. No effort to talk her out of it. The doctor – a licensed gynaecologist in Vienna – even provided her with the address of a colleague and it wasn’t the first time that he sent women to somebody else.

We call Dr. H. Theresa explains briefly her “wish” to him: “My daughter gets married. I want to have her circumcised, in accordance with the traditional method. The doctor hesitated. Then he added, “I don’t talk about such things on the phone. You have to come here. Give me your number and I will call you back”. He speaks in a dry manner.

Theresa gives him her mobile phone number and after a while the telephone rings. We schedule an appointment. “Come with your daughter.”

“How much money shall I take along?”

“I don’t discuss these things over the phone”, the doctor replies.

Then he hangs up.

The next few telephone calls are more positive experiences. “This is illegal! Give me your name, I will report you!” blustered a reputable cosmetic surgeon. Not a very effective reaction in a case of emergency. But at least an adequate one.

A few days later “Theresa” has her appointment at the practice of the recommended doctor. Again it is in a council estate in one of the poorer districts of Vienna. She brings along her “daughter” – a 19 year old girl from Nigeria who may easily be mistaken as a 17 year old. She has to remain standing in the treatment room, only Theresa is offered a chair. She explains her request, “I want my daughter to be circumcised.” “Does she want that?” the doctor asks after he understood what this was about. “Yes. It is because of her wedding.” Without taking a look at the “daughter” he continues to ask: Who is her future husband? Why does she want that? Is she still a virgin? And finally he refuses to do it, “We don’t do that. It is not correct.” But instead of trying to convince Theresa not to do it, he advises her, “You have to go to a hospital. You need anaesthetics for that. Without it she cannot be circumcised.” And he writes down the name of a well-known Viennese hospital. “Try there. Perhaps they will do it for you.”

This is where we break off our experiment. We have heard enough: hardly a single gynaecologist in the whole capital reacted appropriately to our fictitious request. Most of them consider it evidently to be legitimate to circumcise an underage girl. The three doctors Flora went to see at least would not have carried out the procedure themselves – but they were prepared to refer her on.

New edition of the book "Desert Children"

Soon coming: the newest edition of “Desert Children”! 

The book is available in all good bookstores and on Amazon.

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FGM auch in Europa weit verbreitet: Die Enthüllung…

29 Sep

„Ach, eine Beschneidung wollen Sie für eine Tochter. An den Genitalien.“

„Ja, eine Beschneidung.“

Erst jetzt hat der Arzt verstanden, worum es überhaupt geht. Wir sind drauf und dran, die Mikros abzuschalten, weil wir damit rechnen, dass er sofort abwinkt. Aber nein, plötzlich sagt er ganz unvermittelt: „Hier in Wien ist das nicht leicht.“

Nun mischt sich die Sprechstundenhilfe ein: „Ist das nicht verboten?“

„Es ist nicht verboten, aber es ist auch nicht richtig erlaubt“, erwidert der Arzt. „Privat geht das. Da muss man schauen, was man machen kann.“ Und nach einer kurzen Pause fährt er fort: „Ich selbst mache das nicht, aber ich kenne jemanden, einen anderen Arzt.“ Er dreht sich zur Sprechstundenhilfe: „Suchen Sie mir die Nummer von Dr. H. heraus.“

Dann wendet er sich wieder Eleonore zu. „In Österreich ist diese Operation ein Problem. Die mögen das hier nicht. Sie sagen, es ist nicht gut für die Frauen. Sie denken, es ist eine afrikanische Tradition. Ich habe schon Frauen aus Ägypten hier gehabt, die wollten das auch machen lassen. Ich habe sie auch weitergeschickt.“

Noch einmal mischt sich die Sprechstundenhilfe ein: „Aber ist das nicht verboten?“

Und der Arzt meint daraufhin ganz lapidar: „Ach, wenn man da nur ein bisschen was macht, geht das schon. Geben Sie ihr die Nummer.“

Eleonore nimmt den Zettel, bedankt sich und geht.

Noch einmal: Kein Entsetzen. Kein Versuch, Eleonore von ihrem Vorhaben abzubringen. Der Arzt, ein niedergelassener Gynäkologe in Wien, gibt ihr sogar die Adresse eines Kollegen weiter, und es ist nicht das erste Mal, dass er Frauen weiterschickt.

Eleonore ruft tags darauf bei Dr. H. an. Sie erklärt auch ihm ganz platt ihren „Wunsch“: „Meine Tochter heiratet. Ich will sie beschneiden lassen, nach der traditionellen Methode.“

Der Arzt stockt kurz. Dann sagt er: „Ich spreche darüber nicht am Telefon. Sie müssen zu mir kommen. Geben Sie mir eine Nummer, unter der ich Sie zurückrufen kann.“ Sein Ton ist recht barsch.

Eleonore gibt ihm ihre Handynummer, und nach einiger Zeit läutet das Telefon. Sie vereinbart einen Termin.

„Kommen gleich Sie mit ihrer Tochter“, fordert sie der Arzt auf.

„Wie viel Geld soll ich mitnehmen?“, fragt Eleonore noch schnell.

„Darüber spreche ich nicht am Telefon“, bekommt sie zur Antwort. Dann hängt der Arzt ein.

Eleonore führt anschließend noch ein paar weitere Telefonate, und die Ergebnisse sind viel positiver. „Das ist verboten! Geben Sie mir Ihren Namen, ich zeige Sie an!“, schimpft etwa ein bekannter plastischer Chirurg. Trotzdem keine sehr wirkungsvolle Reaktion, wenn es sich um einen tatsächlichen Fall handeln würde. Aber zumindest eine angemessene.

Einige Tage später sucht Eleonore besagten Dr. H. in seiner Praxis auf, die sich in einer Sozialbauwohnung in einem der ärmeren Viertel von Wien befindet. Sie nimmt eine „Tochter“ mit – ein neunzehnjähriges nigerianisches Mädchen, das gut und gerne für Siebzehn durchgeht. Im Behandlungszimmer muss die junge Frau stehen bleiben, nur Eleonore bekommt einen Stuhl angeboten. „Ich möchte meine Tochter beschneiden lassen“, beginnt Eleonore das Gespräch.

„Will sie das denn?“, fragt der Arzt, nachdem er verstanden hat, worum es geht.

„Ja“, antwortet Eleonore. „Es ist wegen einer Hochzeit.“

Ohne die „Tochter“ eines Blickes zu würdigen, fragt der Arzt weiter: „Wer ist der Mann? Warum will sie das haben? Ist sie noch Jungfrau?“ Und winkt schließlich ab: „Wir machen das nicht. Das ist nicht richtig.“ Aber anstatt Eleonore von ihrem Vorhaben abzubringen, rät er ihr: „Sie müssen in eine Klinik gehen. Man braucht dazu eine Narkose. Ohne Narkose kann man sie nicht beschneiden.“ Und schreibt ihr den Namen eines bekannten Wiener Krankenhauses auf einen Zettel. „Versuchen Sie es dort. Vielleicht machen sie es dort für Sie.“

Wir brechen unser Experiment an dieser Stelle ab. Wir haben genug gehört: Kaum ein Gynäkologe in Wien konnte angemessen auf unsere Anfrage reagieren. Einige halten es offensichtlich für legitim, ein minderjähriges Mädchen beschneiden zu lassen. Und die drei Ärzte, die Eleonore deswegen in der Praxis aufgesucht hat, würden einen solchen Eingriff zumindest nicht selbst machen – haben sie aber an andere verwiesen.

29 09

Schon im Oktober erscheint die neue Ausgabe des Buches „Schmerzenskinder“. Sie erhalten das Buch im gut sortierten Fachhandel, sowie auf Amazon.

Bitte unterstützen Sie die von Waris Dirie gegründete Desert Flower Foundation hier:

Good news from Sierra Leone: Lucy, our exceptionally gifted little Desert Flower

28 Sep

Today, we would like to introduce to you our special little Desert Flower.

Lucy Kamara is five years old and lives together with her parents and two siblings in Newton, Sierra Leone.

She attends the St. Francis Primary School, Newton and is now in class two. According to her teachers, Lucy is an extraordinarily gifted girl. They say, she is always faster than her peers when doing given exercises.

Moreover, Lucy is very active and keen on sports. She hardly gets sick except for one time when she complained of stomach ache. Thanks to the quick intervention of our doctor, Lucy recovered very fast.

Lucy has been the star in her family ever since they were blessed with her birth, her mother revealed to us.

Unfortunately Lucy´s father is unemployed now. Her mother is a teacher and struggles to provide living for her family with her meagre salary.

They are incredibly happy to receive the Desert Flower Foundation´s support and would like to sincerely thank all the donors for their help.

Please support our program here.

Die nächste gute Nachricht aus Sierra Leone: Unsere außerordentlich begabte kleine Wüstenblume, Lucy

28 Sep

Heute möchten wir Ihnen eine ganz besondere kleine Wüstenblume vorstellen.

Lucy Kamara ist fünf Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in Newton, in Sierra Leone.

Sie besucht die St. Francis Primary School in Newton und geht nun in die 2. Klasse. Ihre Lehrer sind sich einig, dass Lucy ein besonders begabtes Mädchen ist. Sie berichten, dass unsere kleine Wüstenblume alle Aufgaben schneller als die anderen Kinder löst.

Außerdem ist Lucy sehr aktiv und sportlich. Sie ist fast nie krank.
Nur einmal hatte sie starke Bauchschmerzen, weil ihre Milz entzündet war. Durch die schnelle Intervention unserer Ärztin vor Ort ging es Lucy bald wieder gut.

Die kleine Lucy ist der Stolz ihrer Familie, die sich gegen FGM gestellt hat.

Lucys Vater ist leider im Moment arbeitslos. Ihre Mutter ist Lehrerin und muss mit ihrem kleinen Gehalt die gesamte Familie versorgen.

Daher ist sie überglücklich über die Unterstützung der Desert Flower Foundation und bedankt sich herzlich bei allen PatInnen.

Bitte unterstützen auch Sie unser Patenschaftsprogramm hier.

Africa needs a new spirit – My speech in front of African presidents and politicians in Nairobi

23 Sep
Ladies and gentlemen,
I thank you for the opportunity to speak at this congress.
I am very proud to be on African soil.
Today, we have met here in Nairobi for a very special occasion:
African leaders decided to stop the cruel practice of female genital mutilation – FGM.
Kenya has taken a first step and will ratify the Maputo Protocol, a powerful instrument to abolish FGM.
I deeply welcome this decision as UN goodwill ambassador against FGM – and especially as a woman from Africa.
Kenya will join the list of countries that already banned FGM by law. I congratulate you for taking this step.
But still: It is only a first step. You all know that the situation for woman in Africa is simply unfair. According to the World Bank, woman in our countries produce more than 80 percent of the food, and do more than 90 percent of the work.
But still, in many African countries they are denied the right to own land.
And in total, they own less than five percent of the wealth. They are the ones that keep our societies going, that care for the food, the children and unity.
But our societies fail to recognise their rights.
In many African countries, a woman is worth nothing.
You can sell her.
You can buy her.
You can use her and you can disown her.
Most girls and women have no access to education.
Most girls and women have no access to the health service.
In sub-Saharan Africa, one woman out of 16 dies during pregnancy and giving birth.
This is not just a natural thing: In Europe, where there is good health service, it is only one out of almost 4.000.
FGM is one part of this situation – and it is the most disturbing and the horrendous part of it. FGM ruins the lives of the girls and women affected.
Many die from it, and the ones that survive suffer serious health problems
for the rest of their lives.
We are talking about more than 90 percent of the women in some African countries. The UN estimates that two million girls are mutilated every year in Africa. That means only today, 8.000 girls have to undergo this criminal act.8.000 tomorrow.
8.000 lives are ruined day by day.
Let me be very clear on this:
FGM is not a tradition.
FGM is not culture.
FGM has nothing to do with religion.
FGM is nothing but a crime.
This has to change. And the change is in our hands.
Leaders of Africa, where are you when your children are crying?
Leaders of Africa, where are you when your children are starving?
Leaders of Africa, where are you when your children are dying?
Today we take the first step for a new change. The Maputo protocol and a law are great first steps.
But they are not enough: Because as long as the mind of people does not change, nothing else will ever change. What we need is an intensive awareness campaigning.
Mama Africa you have given us so much wealth, so much natural richness and beauty.
Your strength and beauty stands until the test of time. They used you and misused you.
There is no place like you. I yawn for you and I belong to you
but Africa needs a new spirit.
I have a dream:
A dream of Africa where we do not fight and kill each other, but support each other in solidarity.
I have a dream of Africa where woman are treated as equals to men.
Where woman get the love and respect they deserve.
Leaders of Africa, this change is in your hands.
We are taking a first step for it today.
Thank you.
Please support Waris Dirie´s Desert Flower Foundation here.

Afrika braucht einen neuen „Spirit“ – Meine Rede vor afrikanischen Präsidenten und Politikern in Nairobi

23 Sep

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich danke Ihnen, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, eine Rede auf diesem Kongress zu halten. Es erfüllt mich mit großem Stolz hier auf afrikanischem Boden zu stehen.

Es ist ein ganz spezieller Anlass, der uns heute hier in Nairobi zusammen geführt hat:

Afrikanische Staatsmänner haben beschlossen, der grausamen Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) ein Ende zu bereiten.
Kenia wagte den ersten Schritt und ratifizierte das Maputo Abkommen, ein wirksames Instrument zur Abschaffung von FGM.
Als UN-Sonderbotschafterin im Kampf gegen FGM – und ganz besonders als aus Afrika stammende Frau – begrüße ich diesen Schritt von ganzem Herzen.
Kenia wird nun in die Liste jener Länder aufgenommen, welche FGM gesetzlich verbieten. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Schritt.

Trotzdem kann dies nur ein erster Schritt sein. Sie alle wissen, dass die derzeitige Lage in Afrika für Frauen schlichtweg ungerecht ist. Gemäß den Angaben der Weltbank produzieren die Frauen unserer Länder mehr als 80 Prozent der Nahrung und verrichten mehr als 90 Prozent der Arbeit.
In den meisten afrikanischen Ländern ist es Frauen jedoch nach wie vor verwehrt Land zu besitzen.

Insgesamt besitzen sie weniger als fünf Prozent des gesamten Vermögens. Sie sind es, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, die sich um Nahrung und die Kinder kümmern und die versuchen die gesellschaftliche Eintracht zu erhalten.

Doch unsere Gesellschaft verabsäumt es ihre Rechte anzuerkennen.
In vielen afrikanischen Ländern ist eine Frau nichts wert.
Man kann sie verkaufen oder kaufen.
Man kann sie ausnutzen oder sie verleugnen.
Die meisten Mädchen und Frauen haben keinen Zugang zu Bildung.
Die meisten Mädchen und Frauen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.
In Schwarzafrika stirbt eine von 16 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt.

Das müsste aber nicht so sein: In Europe ist es aufgrund der guten medizinischen Versorgung nur eine von beinahe 4.000 Frauen.
FGM ist ein Teil dieses Problems – und es ist der schrecklichste und der am meisten beunruhigende Teil davon. FGM ruiniert das Leben der betroffenen Mädchen und Frauen.
Viele sterben daran, und diejenigen die es überleben, leiden lebenslang an ernsten gesundheitlichen Problemen.

In manchen afrikanischen Staaten sind mehr als 90 Prozent der Frauen betroffen. Laut Schätzungen der UNO werden jedes Jahr drei Millionen Mädchen in Afrika verstümmelt. Das bedeutet, dass allein am heutigen Tag 8.000 Mädchen Opfer dieses Verbrechens werden. Morgen werden es wieder 8.000 sein.
Tag für Tag werden 8.000 Leben zerstört.

Erlauben Sie mir an dieser Stelle sehr deutlich zu werden:
FGM ist keine Tradition.
FGM ist keine Kultur.
FGM hat nichts mit Religion zu tun.
FGM ist ein reines Verbrechen.

Das muss sich ändern. Und diese Veränderung liegt in unseren Händen.

Führer Afrikas, wo seid ihr, wenn eure Kinder weinen?
Führer Afrikas, wo seid ihr, wenn eure Kinder hungern?
Führer Afrikas, wo seid ihr, wenn eure Kinder sterben?

Heute wagen wir den ersten Schritt hin zu einer Veränderung. Das Maputo Abkommen und dieses Gesetz sind ein großartiger Anfang.

Diese Schritte sind jedoch nicht genug: Denn solange sich das Bewusstsein der Menschen nicht verändert, wird sich niemals etwas ändern. Was wir brauchen ist eine intensive Kampagne zur Bewusstseinsbildung.
Mama Afrika du hast uns soviel Reichtum, natürliche Fülle und Schönheit geschenkt.
Deine Stärke und Schönheit überdauerte die Zeit. Sie haben dich ausgenutzt und missbraucht.
Kein Platz der Erde ist so wie du. Ich sehne mich nach dir und ich bin ein Teil von dir.

AFRICA NEEDS A NEW SPIRIT!

ICH HABE EINEN TRAUM

Ich träume von einem Afrika, in welchem wir uns nicht mehr bekämpfen und töten, sondern uns gegenseitig helfen.
Ich träume von einem Afrika, in welchem Frauen gleichbehandelt werden wie Männer.
Wo Frauen mit der verdienten Liebe und dem angebrachten Respekt behandelt werden.

Führer Afrikas, diese Veränderung liegt in Ihren Händen.

Heute unternehmen wir einen ersten Schritt hin zu diesem Afrika.

Danke.

Bitte unterstützen Sie die von Waris Dirie gegründete Desert Flower Foundation hier!

“For Mama”-from my book “Desert Flower”

21 Sep

I realize that when one travels the road of life, weathering storms, enjoying the sunshine, standing in the eye of many hurricanes, survival is determined only by the strength od one’s will. Therefore I dedicate this book to the woman upon whose shoulders I stand, whose strength is unyielding: my mother, Fattuma Ahmed Aden.

She has shown her children evidence of faith while staring into the face of unthinkably adversity. She has balanced an equal devotion to twelve children (an amazing feat on its own) and shown wisdom that would humble the most insightful sage.

Her sacrifices have been many; her complaints, few. And all along we, her children, knew that she gave what she had, no matter how meager-without reservation. She has known the agony of losing a child more than once, and still she maintains her strength and courage to continue struggling for her remaining children. Her generosity of spirit and inner and outer beauty are legendary.

Mama, I love, respect, and cherish you, and think Almighty Allah for giving me you as my mother. My prayer is to honor your legacy by parenting my son as you have tirelessly nurtured your children.

“Oh, you are a kilt which a young dandy set out to choose

Oh, you are like a costly rug for which thousands were paid

Will I ever find your like-you who have been shown to me only once?

An umbrella comes apart; you are as strong as looped iron;

Oh, you who are as the gold of Nairobi, finely molded,

You are the risen sun, and the early rays of dawn,

Will I ever find your like, you who have been shown to me only once?”

Traditional Somali poem

Please support our fight against FGM here: