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The first prosecution of FGM in Australia

15 Sep

After a teacher in New South Wales had reported to the police a suspicion of FGM committed on two of her pupils complaining about abdominal pains, inspectors intervened swiftly.

An interview with both sisters revealed that their parents arranged this cruel ritual together with Shabbir Mohammedbhai Vaziri, a circumciser known as KM in the Dawoodi Bohra Shia Muslim community when each of them was seven years old.

According to the wiretapped recordings used by the police in an investigation, mother of the two cut girls was very angry when she learned they told the inspectors the truth, even though both she and her husband categorically denied having anything to do with this barbaric practice. “I told you not to say to anyone. Now we are in trouble (…)”, said the mother to her older daughter.

During the trial the defence of the circumciser and parents said that “there is much ado about nothing”, because the cuts are very little and girls’ genitalia appear normal.

There are many more cases like this and a proper execution is necessary! We can’t let parents get away with cutting their children!

Please support our fight against FGM here!

FGM zum ersten Mal auch in Australien verfolgt

15 Sep

Nachdem ein Lehrer aus der Provinz New South Wales der Polizei seinen Verdacht mitgeteilt hatte, dass zwei seiner Schülerinnen von Genitalverstümmelung betroffen waren, handelte die Polizei sofort. Die beiden hatten über Unterleibsschmerzen geklagt.

Das Gespräch mit den beiden Schwestern ergab, dass ihre Eltern das grausame Ritual für ihre Töchter gemeinsam mit Shabbir Mohammedbhai Vaziri bereits arrangiert hatten, als die beiden sieben Jahren alt waren. Die Beschneiderin ist in der muslimischen Dawoodi Bohra Shia – Community als KM bekannt.

Polizeiaufzeichnungen zur Folge war die Mutter der beiden genitalverstümmelten Mädchen sehr verärgert, als sie herausfand, dass diese der Polizei die Wahrheit gesagt hatten. Schließlich hatten sie und ihr Mann zuvor kategorisch abgestritten, etwas mit dieser barbarischen Praktik zu tun zu haben. „Ich habe euch gesagt, dass ihr es niemandem sagen dürft. Jetzt haben wir das Problem (…)“, sagte die Mutter zu ihrer älteren Tochter.

Während des Prozesses wird die Verteidigung der verdächtigten Beschneiderin sowie die Eltern behaupten, dass hier „viel Lärm um nichts gemacht wird.“, da die Verletzungen der Mädchen marginal seien und ihre Genitalien normal erscheinen.

Es gibt noch wesentlich mehr Fälle wie diesen, wo eine genaue und professionelle Untersuchung notwendig ist. Lassen Sie es nicht zu, dass Eltern mit der Genitalverstümmelung ihrer Kinder durchkommen.

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf hier!