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“For Mama”-from my book “Desert Flower”

21 Sep

I realize that when one travels the road of life, weathering storms, enjoying the sunshine, standing in the eye of many hurricanes, survival is determined only by the strength od one’s will. Therefore I dedicate this book to the woman upon whose shoulders I stand, whose strength is unyielding: my mother, Fattuma Ahmed Aden.

She has shown her children evidence of faith while staring into the face of unthinkably adversity. She has balanced an equal devotion to twelve children (an amazing feat on its own) and shown wisdom that would humble the most insightful sage.

Her sacrifices have been many; her complaints, few. And all along we, her children, knew that she gave what she had, no matter how meager-without reservation. She has known the agony of losing a child more than once, and still she maintains her strength and courage to continue struggling for her remaining children. Her generosity of spirit and inner and outer beauty are legendary.

Mama, I love, respect, and cherish you, and think Almighty Allah for giving me you as my mother. My prayer is to honor your legacy by parenting my son as you have tirelessly nurtured your children.

“Oh, you are a kilt which a young dandy set out to choose

Oh, you are like a costly rug for which thousands were paid

Will I ever find your like-you who have been shown to me only once?

An umbrella comes apart; you are as strong as looped iron;

Oh, you who are as the gold of Nairobi, finely molded,

You are the risen sun, and the early rays of dawn,

Will I ever find your like, you who have been shown to me only once?”

Traditional Somali poem

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“Für Mama”- aus meinem Buch „Wüstenblume“

21 Sep

Auf dem Weg des Lebens – sei es in tobenden Stürmen, im wärmenden Sonnenschein oder mitten im Auge eines Zyklons – hängt es allein vom Willen ab, ob man überlebt oder nicht. Deshalb widme ich dieses Buch der Frau, auf deren Schultern ich mich stütze und deren Kraft nie versagt: meiner Mutter Fattuma Ahmed Aden.

Sie zeigte vor ihren Kindern selbst angesichts größter Not noch unerschütterliche Zuversicht. Gerecht teilte sie ihre Liebe zwischen uns zwölf Geschwistern auf (allein das schon eine erstaunliche Leistung) und legte eine Weisheit an den Tag, die den klügsten Gelehrten beschämen würde.

Wenngleich sie viele Opfer bringen mußte, beklagte sie sich fast nie. Und wir, ihre Kinder, wußten stets, daß sie vorbehaltlos gab, was sie hatte, wie wenig es auch sein mochte. Mehr als einmal mußte sie den Verlust eines Kindes beklagen, dennoch bewahrte sie sich die Kraft, für das Überleben der anderen weiterzukämpfen. Ihre Großzügigkeit und ihre innere wie äußere Schönheit sein einzigartig.

Mama, ich liebe, schätze und achte dich. Und ich danke Allah, dem Allmächtigen, daß er mir dich zur Mutter gab. Möge es mir vergönnt sein, deinem Vorbild zu folgen und meinen Sohn mit der gleichen unerschöpflichen Liebe aufzuziehen wie du deine Kinder, darum bete ich.

„Oh, du bist das feine Tuch, in das der junge Herr sich hüllt,

Der kostbare Teppich, für den man Tausende zahlt,

Werde ich je eine finden, die so einzigartig ist wie du?

Ein Schirm kann zerbrechen, du jedoch bist stark wie geschmiedetes Eisen.

Oh, du bist wie Gold aus Nairobi, aufs feinste verziert,

Du bist die aufgehende Sonne, das erste Licht des Morgens,

Werde ich je eine finden, die so einzigartig ist wie du?“

Altes somalisches Gedicht

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