ÄGYPTEN: JUNGES MÄDCHEN STIRBT WÄHREND FGM OPERATION

1 Jun

DIE 17-JÄHRIGE MAYAR MOHAMED UND IHRE ZWILLINGSSCHWESTER WERDEN IN EINEM ÄGYPTISCHEN KRANKENHAUS OPFER VON GENITALVERSTÜMMELUNG.

Die 17-jährige Mayar Mohamed und ihre Zwillingsschwester werden in einem ägyptischen Krankenhaus Opfer von Genitalverstümmelung.

Während ihre Schwester die Prozedur überlebt, stirbt die junge Mayar an den Folgen der Operation.

Obwohl  Genitalverstümmelung in Ägypten als Gesetzesverstoß gilt, sind 85% Frauen im Alter von 15 und 49 Jahren von FGM betroffen.  Noch schockierender ist die Tatsache, dass 82% dieser schmerzhaften Prozeduren von ärztlichem Personal durchgeführt werden.

Laut Fakhr El-Din, einem Menschenrechtsaktivisten, wird FGM an vielen ägyptischen Krankenhäusern regelmäßig durchgeführt.  Viele Familien, so auch Mayars, zeigen sich in der Aufklärung von FGM Fällen nicht kooperativ, welches einer der Hauptprobleme bei der Überwachung von medizinischen Einrichtungen darstellt.

Mayars Fall zeigt uns: Es ist nicht nur entscheidend rechtliche Maßnahmen zu ergreifen, sondern auch die Communities über die physischen als auch psychischen Folgen von FGM aufzuklären.

Mayars Schicksal und das vieler anderer Mädchen müssen der Vergangenheit angehören! Unterstützt uns im Kampf gegen FGM!

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