SKANDAL DAGESTAN: GYNÄKOLOGIN BIETET FGM FÜR 12€ AN

16 Nov

ZEHNTAUSENDE MÄDCHEN IM NORDKAUKASUS BESCHNITTEN


Christoph Harreither beim Ultramarathon in der Wüste

Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation “Russian Justice Initiative” (RJI) werden zehntausende Mädchen im Alter zwischen 3 Monaten und 10 Jahren in der Republik Dagestan, einer abgelegenen Bergregion, beschnitten.

Genitalverstümmelung wird seit Jahrzehnten in der Region durchgeführt, ohne jemals behördlich oder öffentlich aufgefallen zu sein. Gynäkologen bieten die grausame Prozedur offiziell in ihrer Praxis um 12€ an!

Laut der Dagestan Gemeinschaft dient die Prozedur der Genitalverstümmelung zur Zügelung der weiblichen Sexualität. Noch gibt es kein Gesetz gegen FGM, jedoch verstößt FGM gegen Artikel 111: Vergehen gegen die menschliche Gesundheit. Seit der Veröffentlichung des Berichts der RJI soll ein eigenes Gesetz gegen Genitalverstümmelung entworfen werden.

Wie so oft ist das schreckliche Ritual in Dagestan mit einem Missstand der Frauenrechte verknüpft. Begrenzte Arbeitsmöglichkeiten sowie der niedrige Status innerhalb der Gesellschaft gehören zum Alltag der weiblichen Bevölkerung.

Dagestan’s Situation verlangt nicht nur nach einem strengen FGM Verbot, sondern auch nach einer Auseinandersetzung mit dem Ansehen sowie der Rolle der Frau.

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