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National Geographic to release Desert Flower in the US / Wüstenblume kommt in die amerikanischen Kinos

30 Aug

The US distributor National Geographic Cinema Ventures has acquired the rights to the movie “Desert Flower“. Lisa Truitt, president of National Geographic Cinema Ventures:

“We are very excited to release Desert Flower. We want to present compelling stories about the world in which we live, and the saga of this beautiful woman, Waris Dirie, and her amazing ability to triumph over adversity is an inspiration for audiences everywhere.”

The movie was first released in Germany, Austria and Switzerland in 2009 and has since been released in France, Spain, the Netherlands and Belgium, Denmark, Finland, Poland, the Czech Republic, Brazil, Australia, Ethiopia and South Korea, among others.

National Geographic organises a screening of the movie, which is due to be released in the US in early 2011, on September 30th 2010 in Washington DC. More details here.

Der amerikanische Filmverleih National Geographic Cinema Ventures hat die Rechte an dem Film „Wüstenblume“ für den amerikanischen Markt erworben.

„Wir freuen uns sehr, Wüstenblume in die amerikanischen Kinos zu bringen. Wir möchten mistreißende Geschichten über die Welt in der wir leben präsentieren, und die Geschichte dieser wunderschönen Frau, Waris Dirie, und ihre Fähigkeit sich gegen alle Widerstände durchzusetzen ist eine Inspiration für Zuschauer überall auf der Welt“, sagt Lisa Truitt, Präsidentin des Filmverleihs.

Der Film „Wüstenblume“ ist Ende 2009 in die deutschen, österreichischen und schweizerischen Kinos gekommen und seitdem in zahlreichen weiteren Ländern erschienen, darunter Frankreich, Spanien, die Niederlande, Belgien, Dänemark, Finnland, Polen, die Tschechische Republik, Brasilien, Australien, Äthiopien und Südkorea.

In den USA wird „Wüstenblume“ voraussichtlich Anfang 2011 erscheinen. Zuvor organisiert National Geographic am 30. September 2010 ein Screening in Washington, mehr Informationen dazu hier.

Mrs Goundo’s daughter

8 Jul

I would like to recommend the movie “Mrs Goundo’s daughter” to you, a documentary about a Mali woman fighting for asylum in the United States to protect her two-year old daughter from having to undergo female genital mutilation.

The movie was realised by filmmakers Barbara Attie and Janet Goldwater. You can read an interview with them here.

LOVE, Waris

Ich möchte euch den Film “Mrs Goundo’s daughter” empfehlen, einen Dokumentation über eine Mutter, die dafür kämpft, in den USA bleiben zu dürfen damit ihre zweijährige Tochter nicht in Mali genitalverstümmelt wird.

Der Film wurde von zwei Regiseeurinnen, Barbara Attie und Janet Goldwater realisiert. Hier könnt ihr ein Interview mit Ihnen lesen (auf Englisch).

LOVE, Waris

Article on FGM in the NY Times / Artikel über FGM in der New York Times

2 Jul

Please read this interesting article on FGM and the current discussion in the US in the New York Times: “Not anyone’s daughter”

There are also a number of older articles on FGM from the NY Times that I recommend reading here.

LOVE, Waris

Bitte lest diesen interessanten Artikel in der New York Times über FGM und die aktuelle Diskussion in den USA: “Not anyone’s daughter”

Hier gibt es außerdem eine Liste älterer Artikel zu FGM aus der New York Times die sehr lesenswert sind (auf Englisch)

LOVE, Waris

FGM in the “western world” and the importance of taking a clear position / FGM in der “westlichen Welt” und die Wichtigkeit einer klaren Position

13 Jun

About two weeks ago I was informed about a policy statement by the Americal Academy of Pediatricians which suggested to perform “less harmful” types of FGM when demanded by a girl’s parent to prevent more harmful types being performed secretly. The statement caused outrage among human rights activists before it was finally withdrawn and I immediately published the following statement on the website of my foundation:

“Such a proposal is outrageous because it gives the impression that clitoral pricking is “harmless” and that a request to a doctor to mutilate one’s daughter is in fact a legitimate wish. I am relieved that the policy statement was withdrawn and hope that medical associations worldwide will take a firm stand against all forms of FGM”.

A very interesting question by a reader of this blog made me realise how important is is to repeat this message over and over again: a human rights abuse can never be excused by “tradition” or “religion”. FGM is cruel, has no purpose but the attempt to supress a woman’s sexuality and is ALWAYS a horrible crime against children.

WHEREVER YOU ARE IN THE WORLD, SPEAK UP AGAINST THIS CRIME.

Vor etwa zwei Wochen erfuhr ich von einem Policy Statement der Vereinigung der amerikanischen Kinderärzte, in dem vorgeschlagen wurde, “harmlosere” Formen von Genitalverstümmelung auf Wunsch der Eltern durchzuführen, um so schlimmere Formen zu verhindern. Der Vorschlag löste zu Recht viel Empörung aus bevor es schlussendlich zurückgezogen wurde, und auch ich habe mich sofort gegen den Inhalt dieses Statements ausgesprochen und folgendes Statement auf der Website meiner Foundation veröffentlicht:

“Ein solcher Vorschlag ist unverantwortlich, denn er erzeugt den Eindruck, dass es eine “harmlose” Art gibt, die Klitoris eines Kindes zu manipulieren und dass die Forderung von Eltern an einen Arzt, die eigene Tochter genital zu verstümmeln, eine legitime Forderung sei.Ich bin sehr erleichtert, dass der Gesetzesvorschlag zurückgezogen wurde und hoffe, dass alle medizinischen Organisationen weltweit eine klare Position gegen FGM beziehen.”

Eine spannende Frage einer Leserin hier auf meinem Blog hat mir noch einmal klar gemacht wie wichtig es ist, diese Botschaft immer und immer wieder zu wiederholen: Eine Menschenrechtsverletzung kann niemals gerechtfertigt werden weil sie angeblich aus “traditionellen” oder “religiösen” Gründen begangen wird. Weibliche Genitalverstümmelung ist grausam, erfüllt keinerlei Zweck außer dem Versuch, der Frau ihre Sexualität zu nehmen und ist IMMER ein schreckliches Verbrechen an Kindern.

AKZEPTIERT DIESES VERBRECHEN NIEMALS UND IN KEINEM LAND DER WELT!